Was ist ein Fotomarathon? PDF Drucken E-Mail

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Was ist ein Fotomarathon?

Ein Fotomarathon ist ein Fotowettbewerb unter extremen Bedingungen. Innerhalb von von zwölf Stunden müssen die Teilnehmer eine Serie von 24 Themen fotografisch umsetzen. Eine Stadt - 24 Bilder - 24 Themen. In Zeiten der Digitalfotografie gestaltet sich die Motivsuche etwas einfacher als früher. Doch noch immer gilt: die vorgegebene Reihenfolge der Themen muss beim Fotografieren eingehalten werden. Und die Einzelthemen werden erst im Laufe des Fotomarathons bekannt gegeben.

Der Berliner Fotomarathon steht jedes Jahr unter einem besonderen Rahmenthema. In den vergangenen Jahren waren das zum Beispiel "Das Leben ist ein Spiel", "Wasser", "Nummer schieben" oder "Der Traum vom Fliegen". Das Rahmenthema bleibt bis zum Start geheim und soll sich als roter Faden durch die Fotoserie ziehen. Vieldeutige Einzelthemen erwarten die Teilnehmer und stellen ihre Interpretationsfähigkeit und Kreativität auf die Probe. Spontaneität, Einfallsreichtum, Ausdauer und viel Spaß an der Sache sind also Grundvoraussetzungen für eine gelungene Fotoserie. Am Ende eines Fotomarathontages sind individuelle Fotodokumentationen eines einzigartigen Sommertages in Berlin entstanden.

Wem es gelingt, bis zum Schluss gute Ideen zu entwickeln und die Themen künstlerisch und kreativ in einer stimmigen Serie zusammenzufassen, dem winkt vielleicht sogar ein Platz unter den zehn besten Teilnehmern. Die Siegerserien werden von einer hochkarätig besetzten unabhängigen Fachjury gekürt und prämiert.

Rund vier Wochen nach dem Fotowettbewerb werden alle Fotoserien ein Wochenende lang ausgestellt. Die Serien werden als ungeschnittene Filmstreifen parallel präsentiert. So kann jede Serie für sich betrachtet und gleichzeitig jede Themeninterpretation verglichen werden.


Wie läuft ein Fotomarathon ab?

Der Fotomarathon startet an einem zentralen Ort in Berlin (diesmal in der Jägerklause im Friedrichshain) und führt die Wettstreiter über drei Zwischenstationen quer durch die Stadt. An den Stationen erhalten die Teilnehmer neue Themen und Informationen zur nächsten Station. Am Ziel, nach zwölf Stunden Fotomarathon, werden die digitalen Fotos eingesammelt.

Außer zu fotografischer Höchstleistung fordert der Fotomarathon dazu heraus, der Stadt neue "Blickwinkel" abzugewinnen. Wer will, kann auch aktiv gestalten: Passanten werden zu Statisten, Freunde zu Requisiteuren und der Begleiter zum Assistenten. Durch die Auswahl der exklusiven Treffpunkte und mit Hilfe der "kleinen Ortskunde", die jeder Teilnehmende an den Stationen erhält, wird der Fotomarathon selbst für eingefleischte Berlinkenner eine zwölfstündige Reise ins Neuland.

Mitmachen kann jeder, der über eine digitale Kamera mit Speichermedium verfügt und Lust hat, die Herausforderung an Geist und Körper anzunehmen. Nicht zugelassen sind Kameras mit kabelloser Übertragungstechnologie wie z.B. Bluetooth. Ob Laie oder Profi, ob alleine oder im Team, ob Berliner oder zu Besuch - Hauptsache, kreativ, eigensinnig und unermüdlich. Die Anmeldung erfolgt über das Internet.


Die Startgebühr für den Fotomarathon beträgt 27 Euro.


Neugierig geworden? Die ausführlichen Spielregeln findest du
hier.